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Willkommen zu meinen Events.

Willkommen zu den Veranstaltungen im Museum, in der Tenne und in der Stube.


Nachfolgend finden Sie das Jahresprogramm 2026. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, Getränke stehen für Sie bereit und über eine Spende zugunsten des Richard-Haizmann-Museums freuen wir uns sehr.


Wenn Sie Ideen für weitere Veranstaltungen oder Fragen haben, melden Sie sich gerne unter verlag@edition-marehalm.com.


Wir freuen uns auf Ihren Besuch und darauf, Sie in der Stube, im Museum oder in der Tenne begrüßen zu dürfen.


Mit herzlichen Grüßen

Karin Tuxhorn

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Programm

Alle Veranstaltungen finden im Richard Haizmann Museum, Rathausplatz 2 in 25899 Niebüll

oder bei mir in Aventofter Straße 53 in 25923 Holm statt.

2026

14. März 2026 um 17:00 Uhr

Event in der Tenne

Buchpräsentation &
Konzert

Jarvis Helwig & Holger Mantey

17:00 Uhr
Buchpräsentation
Jarvis Helwig:
InterFaces Out of paper


In diesem Buch setzt sich Jarvis mit den Schnittstellen (Interfaces) des Lebens auseinander; durch eine Vielfalt an Papierskulpturen und Reliefs, aber auch in begleitenden Texten und Gedichten.
Dr. Leena Petersen verknüpft in ihrem Vorwort die Erfahrung des Unsagbaren in der Kunst mit Überlegungen zur Intuition.

In enger Zusammenarbeit mit der Herausgeberin Dr. Karin Tuxhorn und der Grafikerin Kerstin Schröder ist ein lebendiges lyrisches Album entstanden, das Fragen aufwirft und Spuren hinterlässt.



18:30 Uhr

Konzer
tHolger Mantey:

Piano-Drums & Sounds


Mit Wellen der Leidenschaft verwebt Mantey Musikstile wie Jazz, Blues, psychedelische Sounds mit klassischer Romantik. Von der Kritik besonders gelobt sind seine Kompositionen für Handpan und Piano, die der Musiker eigenwillig und auf geniale Weise zu schillernden Klanggebilden formt.



30. Mai 2026 um 17:00 Uhr

Event in der Tenne

Friedhelm Rathjen

Lesung aus seiner Übersetzung von Moby-Dick

Zu unserer großen Freude wird Friedhelm Rathjen aus seiner Übersetzung von Moby-Dick lesen. Seine Textauswahl ist ebenso faszinierend wie der Text selbst – und wer ihn schon einmal erlebt hat, weiß, dass auch seine lebendige und eindrucksvolle Art des Vortrags ein ganz besonderes Erlebnis ist.



Friedhelm Rathjen, geboren 1958 in Niedersachsen, lebt als freier Übersetzer, Schriftsteller und Literaturkritiker in Südwesthörn. Für seine Übersetzungen erhielt er 2013 den Paul-Celan-Preis. Jedoch war seine Moby-Dick Übersetzung neben großem Lob auch arg umstritten, eine ausgewachsene literarische Diskussion entstand dazu, die manchmal leider den Rahmen der Höflichkeit verließ. Aber : 


Dem Einwand, ein solches Sprachmonster sei kaum lesbar, hat Christian Brückner mit seiner vielgerühmten Komplettlesung der Rathjen-Fassung jeden Wind aus den prallen Segeln genommen. Brückner beschreibt die von Rathjen entwickelte Sprache als „kantig, rauh und knorrig“ und erläutert: „Melvilles Sprache ist ja der Physis des Käpt’n Ahab auf den Leib geschnitten, und Friedhelm Rathjens Übersetzung paßt perfekt zu diesem zweifelnden, verzweifelnden, unangepaßten Menschen. Melville hat aber darüber hinaus so unendlich viele Dimensionen in seine Sprache eingeschrieben. Und Rathjen hat das genauso ins Deutsche hinüber getragen. Allein schon diese Sprache zu lesen oder zu hören ist ein Erlebnis für sich.“



Herman Melville (1819-1891) war ein Erfolgsschriftsteller, bis ihn der Ehrgeiz packte, es mit Shakespeare und Goethe aufzunehmen und ein literarisches Meisterwerk zu schreiben.

Das Ergebnis war der Roman „Moby-Dick“ (1851), der die Karriere seines Autors ruinierte, weil die Zeitgenossen darin nur Irrsinn und Chaos sahen. Erst im 20. Jahrhundert wurde dieser Roman als das erkannt, was er ist – ein monströses Buch, dessen Helden nicht nur über die Tiefen der Weltmeere hinweg segeln, sondern auch durch alle Abgründe der Sprache und der Menschenexistenz hindurch. Deutschen Lesern blieb dies allerdings weitgehend verborgen, bis Friedhelm Rathjen seine schroffe und kompromisslose Übersetzung vorlegte.



26. Juni 2026 um 18:30 Uhr

Event in der Tenne

Ausstellung &
Konzert

Christian Hemala & Holger Mantey

Christian Hemala aus Sizilien, lebt und arbeitet schon seit vielen Jahren in Nordfriesland, stellt seine Werke zur Verfügung. Darüber freue ich mich sehr, denn es sind Gemälde, die autodidaktisch entstanden sind, und die Landschaften oder Studien mit Menschen strahlen Fröhlichkeit, Heiterkeit sowie wunderbare Farbspiele auf.


Begleitet wird die Vernissage am Flügel von Holger Mantey aus Lübeck. Er spielt eigene Kompositionen und ergänzt die Ausstellung durch seine Musik.


Zur Kunst von Christian Hemala spricht Christoph Hinsch.